2019: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Dokumentation von Pfarrer Dr. sc. Otto Schäfer

2014: gegenseitige Taufanerkennung Schweiz

Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer

«Wir drücken unsere Freude aus über jeden Menschen, der getauft wird.»
Im Geist dieser Freude am gemeinsamen Taufsakrament, das uns trotz unterschiedlichem Kirchenverständnis und verschiedener Taufpraxis zur einen Gemeinschaft in der einen Kirche Gottes verbindet, entstand die Erklärung zur gegenseitigen Taufanerkennung.

(aus dem Vorwort der Erklärung)

2007: 3. Europäische Ökumenische Versammlung von Sibiu, Rumänien

4.-9. September 2007

Vom 4. bis 9. September 2007 trafen sich in Sibiu (Hermannstadt) Vertreter so gut wie aller christlichen Kirchen Europas, um sich mit dem Stand der Ökumene und mit den aktuellen Herausforderungen in Europa zu befassen. Die Versammlung, die weitgehend spannungsfrei über die Bühne ging, vermittelte ein realistisches Bild der ökumenischen Lage. Sie zeigte aber auch, dass die Kirchen Europas zusammenbleiben wollen. (zit. aus Herder-Korrespondenz Heft 10/2007)
Auch eine St.Galler-Delegation war vertreten.

2005: St.Galler Erklärung Kanton St.Gallen

Unterzeichnung der St.Galler-Erklärung am 10. September 2005

„Wir verzichten darauf, über Menschen andern Glaubens Pauschalurteile zu fällen. Sie sollen ihrem Glauben treu sein und sich verändern dürfen. Wir sind offen dafür, dass Religionsgemeinschaften im Gespräch und im Zusammenleben miteinander Wahrheit entdecken, teilen, weitergeben und empfangen.“


(Auszug aus der St. Galler Erklärung)

2001: Charta Oecumenica Europa

 

Unterzeichnung der Charta Oecumenica in St.Gallen am 19. Januar 2008

Die Charta Oecumenica wurde ausgearbeitet von der Konferenz Europäischer Kirchen und vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen. Darin heisst es z.B.:

Wir verpflichten uns,

– auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens oder grössere Zweckmässigkeit dem entgegenstehen;

– die Rechte von Minderheiten zu verteidigen und zu helfen, Missverständnisse und Vorurteile zwischen Mehrheits- und Minderheitskirchen in unseren Ländern abzubauen.“

aus dem Kapitel 4 der Erklärung
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